unknownIm Grunde war es nur eine Hausaufgabe im Rahmen meines Kursus „Storytelling“, den ich zur Zeit belege. Aber aufgrund des großen Zuspruchs meiner Kolleginnen und Kollegen, traue ich mich doch, es zu veröffentlichen: mein erstes Drehbuch.

 

 

Die Kinder der Maria Theresia

 

Cast

Wolfram
Alter: Mitte, Ende der 20er, wohnt im westlichen Wienerwald (Tullnerbach oder so) wird wahrscheinlich das Tischlereiunternehmen seines Vaters übernehmen, daher neben seinem Wirtschaftsstudium auch Ausbildung in seinem ihm zugedachten Beruf. Sportlich, von ausnehmender Attraktivität und Wunschbild potentieller Schwiegermütter. Die sind allerdings, genauso, wie deren Töchter, abgeblitzt, als Lena, allerdings schon in deren frühen Jahren, die Bildfläche betrat.

Lena
Alter: 22 Jahre, die Anmut aus dem Wienerwald. Studiert, wie es sich gehört, Kunstgeschichte und Publizistik, ist eine patente Person, nicht auf den Mund gefallen, was ihr nicht zuletzt auch wegen ihrer Schönheit im aufkeimenden Nahkampf zugute kommt. Wolfram liebt sie deswegen und sie ihn auch.

Kaisers
Alter: ziemlich, Maria Theresia und ihre 16 Kinder, samt Gefolge. Ihr Glanz in Schönbrunn strahlt auch heute noch, und daher können sie manchmal nicht schlafen.

Deus ex Machina
Die letzte Rettung für Lena, bevor der wahre Held erscheint.

Helene Fischer
Konnten wir für diesen Film nicht persönlich gewinnen. Schlagersängerin und schlägt die sich manches Mal zu mitternächtlicher Stunde herumtreibende (s.o.) Kaiserfamilien an Grusel um Längen.

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Die Handlung, Storyboard

Wolfram und Lena, das Traumpaar aus dem Wienerwald, schicken sich an, ihren ersten gemeinsamen Ball zu besuchen. Das freut auch Wolframs Vater, der seinem Sohn für diesen Abend, zu dessen Gelingen er ebenfalls beitragen will, seinen funkelnagelneuen schwarzen Porsche 911 zur Verfügung stellt. Frohgemut nehmen die beiden die Reise nach Wien in Angriff, die allerdings vor dem Haupttor von Schönbrunn ein jähes Ende nimmt. Als Wolfram, wie es sich gehört, vor der Ampel, die ihm „Halt“ gebietet, auf das grüne Licht wartet, erstirbt der Motor des technischen Wunderdings und ist nicht mehr in Gang zu bringen.

WOLFRAM

(frustriert)

Verflucht. Gerade jetzt, wo wir doch pünktlich ankommen wollen, spinnt die Karre. Da wären wir mit meinem Zwetschgerl wahrscheinlich besser bedient gewesen. Jetzt, wo wir uns so schön gemacht haben.

LENA

(will vorerst in sein Lamento einstimmen, besinnt sich aber eines Besseren)

Hauptsache, wir sind beisammen. Und überhaupt: Ausgerechnet vor Schönbrunn eine Panne zu haben, hat ja auch etwas. Übrigens: Wir sind ja ganz alleine, keine Menschen weit und breit, kein Auto. Die Dunkelheit rundherum hat ja auch was, für uns beide, oder?

WOLFRAM

(lenkt ein, und der Frust ist verflogen, er sieht nur noch Lena neben ihm sitzen, in ihrer mädchenhaften Pracht, sieht ihr weißes Ballkleid, das wohl nur ihm gewidmet ist, ihr langes, blondes Haar, das ihr Gesicht umschmeichelt und das, und noch viel mehr, was er heute noch zärtlich streicheln wird)

Du hast recht. Lassen wir uns den Abend nicht verderben. Wir haben ja uns. Und vielleicht ist das kein schlechter Augenblick, ich wollte dich schon immer etwas fragen. Vielleicht ein ausgefallener Ort dafür, aber hier, ganz nah von Kaisers, gewinnt es vielleicht noch an Bedeutung.

(kramt etwas unbeholfen in der Tasche seines Smokings – auch der ist weiß, passend zu Lenas Ballkleid – und holt eine kleine Schachtel hervor)

Lena, möchtest du meine Frau werden?

LENA

(tut überrascht)

Wolfram, du sagst so schöne Sachen! Natürlich möchte ich deine Frau werden. Schon so lange. Eigentlich schon, seit wir zusammen auf dem Strandfest, erinnerst du dich noch?, all die anderen links haben lassen und …

WOLFRAM

(erinnert sich und das sehr gerne, wie er prompt zum Ausdruck bringt)

… freilich erinnere ich mich …

(streichelt zärtlich ihre Wange)

… und deshalb habe ich zum Zeichen unserer Verbundenheit … warte, ich bin nicht so versiert in diesen Dingen …

(öffnet die Schatulle, in der sich ein zarter Verlobungsring befindet und nimmt ihn heraus, überreicht ihn ihr)

… diesen Ring besorgt. Darf ich ihn dir …

LENA

(ist ganz außer sich, und kann es nicht erwarten)

Ja, jaaaa! Endlich ist es heute offiziell. Wolfram, Schatz, ich freue mich so! Wozu noch auf einen Ball gehen, wir haben uns, und das reicht! Und …

(lacht)

… Kaisers sind auch zugegen!

KAISERS

(Während sich die beiden, sich umarmend, küssend, ihrem Glück hingeben, ertönt aus dem Off leise Josef Haydns Kaiserquartett, die Situation bekommt dadurch auch Würde, bis sich aus dem Schloss heraus, man sieht sie noch kaum, Gestalten dem Paar nähern. Ihre Kleidung, bei genauerem Hinsehen wird man bemerken, dass sie barock anmutende Kostüme tragen, abgenutzt, zerschlissen. Angeführt werden sie von einer etwas dicklichen Frau, der 16 Gestalten folgen, zum Teil kleine Kinder. Es handelt sich bei dieser Gruppe um Maria Theresia und ihre Kinder, und ihnen folgt dann der gesamte Hofstaat ihrer Zeit, wodurch sich eine erkleckliche Menschenmenge ergibt, die sich dem Auto und den beiden Verliebten im Takt der Musik nähert.

Anzumerken ist noch, dass ein Familienmitglied, wir erkennen in ihr sofort Marie Antoinette, ihren Kopf im Arm trägt. Die Musik aus dem Kaiserquartett ändert ihren Charakter, aus Haydns Original entwickelt sich aufdringlicher Techno-Beat, der akustisch die Szenerie, gemeinsam mit dem Tross, beherrscht.

Sie sind auch verantwortlich dafür, dass sich der Porsche vorhin nicht mehr in Betrieb nehmen ließ, die beiden, Wolfram und Lena, scheinen der morbid-barocken Gesellschaft schutzlos ausgeliefert zu sein.

Doch in diese Phase, Lena erkennt die Gesellschaft noch nicht, hat auch Wolfram noch eine Wahrheit zu verkünden …)

WOLFRAM

(auch er beginnt sich, vorerst unmerklich für Lena, zu verändern und beginnt seinen schwerwiegenden Satz)

Lena, ich muss dir etwas gestehen. Ich bin etwas anders als viele Menschen …

(Die Veränderung schreitet voran, indem, nun schon deutlich erkenntlich, seine Haut sukzessive mit einem borstigen Fell überzogen wird, auch seine Gesichtsausdrücke ändern sich, und er mutiert immer mehr zu einem Ungeheuer, das einem gefährlichen Hund ähnlich – ein Werwolf!)

LENA

(schreit, als sie seine Metamorphose wahrnimmt, panisch auf und versucht, sich aus dieser Situation zu befreien. Doch sie hat, so scheint’s, keine Chance. Im Auto versperrt der ehemalige Wolfram ihr den Weg, von außen umringt die Kaiserfamilie mit Anhang das Gefährt und so bleibt ihr nur, voll Angst, das Grauen ist ihr ins Gesicht geschrieben, die Hände vors Gesicht zu schlagen, als wollte sie das nun Erlebte wegdenken, indem sie es schlicht nicht sehen will, kann.

Die Musik nimmt mittlerweile einen wichtigen Platz ein und vermittelt aggressiv die Lebensgefahr, in der sich Lena befindet)

WOLFRAM

(kann nur noch gurgelnde, gefährlich brüllende Laute von sich geben und fasst mit seinen Pranken unverhohlen nach Lena, die versucht, sich in der Enge des Autos vor ihm in Sicherheit zu bringen, nimmt wahr, dass sie nun eingekesselt ist, auch von außen und gerät in Gefahr, in Ohnmacht zu fallen)

HELENE

(Die Musik ändert sich in diesen Augenblicken, das entfremdete Kaiserquartett faded aus und man vernimmt den Refrain von Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“)

DEUS EX MACHINA

(Gleichzeitig verwandeln Geisterhände den schwarzen Porsche von Wolframs Vater in eine schwarze Kutsche mit Gespann aus acht Rappen, die diese Lena für die Flucht zur Seite stellen)

LENA

(erkennt in diesem Moment ihre Chance, schwingt sich in ihr neues Gefährt, treibt die Pferde an, sich in höchster Eile davonzumachen und entkommt schließlich durch die Nacht dem Spuk. Doch nur fast. Denn erst jetzt erkennt sie den Preis. Denn sie, immer noch atemlos, scheint jetzt verdammt zu sein, ihre scheinbare Retterin bis ans Ende ihrer Tage als vermeintlichen Ohrwurm in ihrer Seele aufnehmen zu müssen)

WOLFRAM

(rüttelt Lena zärtlich, die in ihrem Sitz eingeschlafen ist)

Lena, wach auf! Der Pannendienst ist da.

Bildschirmfoto 2016-06-16 um 19.24.36Entspannt saßen Patsch und Watschelmann bei dem Heurigen, dem sie schon vor langem ihre Gunst zuteil werden ließen. Wir erinnern uns, in den spannenden Zeiten, als man in Wien zur Urne geschritten war, um den neuen Stadtvater zu wählen, da waren die beiden auch nicht faul, gründeten damals die Wiener ÖPP (Partei der Pinguinisten) und fanden im „Stadtheurigen zum Reichsapfel“ gleich ihr Hauptquartier, wo sie fortan bei einem bürgermeisterlichen Spritzwein über das Wohl für die ihren nachzudenken pflegten.

So auch heute: die Sommersonne wärmte zart ihr Federkleid, und so kam die Sprache auch rasch auf das Thema No.1, dem Gänsehäufel. „Klingt vielversprechend,“ meinte Patsch, „im Gänsehäufel wird sich doch die eine oder andere Henne finden, die mir meinen Rücken kraulen könnte,“ gab er sich so mancher unzüchtigen Hoffnung hin. „Aber geh,“ entgegnete Watschelmann, was fängst du mit einer Henne an? Du vernaschst ja höchstens die Sardellen von Elvira, der Fischhändlerin, wenn sie gerade ein Auge auf mich wirft.“

Einerlei, die beiden, sichtlich angeregt durch den heißen Sommer, die Sonne und wohl auch den Spritzwein, wandten ihre Schritte nasswärts und mischten sich bald unter das rege Treiben der Strandbesucher an den Gestaden des Paradieses der Wiener, der Alten Donau. Sie gackerten und quakten mit Hahn und Henne, mit Ganter und Gans um die Wette und schäkerten unverblümt mit so mancher gefiederten Schönheit … bis ihre holden Gemahlinnen überraschend auf- und Patsch und Watschelmann flugs untertauchten.

03

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Letztes Wochenende, am 24. Juli 2016, machten Bela & Friends wieder Station in Rohrau, im Geburtshaus der Brüder Josef und Michael Haydn. Bala Koreny, begleitet von Burg-Mimin Dorothee Hartinger und Julian Loidl, bewiesen nicht nur mit ihrem Abendprogramm erlesenen und unterhaltsamen Geschmack, sondern auch ein G’spür für kulinarische Genüsse.

Rohrau entpuppte sich an diesem Sonntag zu einem wahrhaften Hotspot und das in vielfältiger Hinsicht: zum einen, weil der Sommer ausgiebig von sich grüßen ließ, was die Motivation für einen Spaziergang ums Leithagebirge dramatisch schrumpfen ließ, was aber dem Tagesgenuss keinen Abbruch tat. Lockte doch schon am Nachmittag eine temporäre Außenstelle des hier ansässigen Biowinzers Raser-Bayer in den romantischen Innenhof des historischen Anwesens und ließ keine Wünsche unerfüllt, wenn es darum ging, einen lauschigen Sonntagnachmittag in vollen Zügen zu genießen. Die Küche zauberte Hausmannskost vom Feinsten, und der (mitgebrachte) Keller die edlen Tropfen auf den Tisch, was schließlich von den Stargästen des Abends übertroffen wurde.

„Ich bin der Vogel, den das Nest beschmutzt“, so der Titel des Programms, das Bela, Dorothee Hartinger und Julian Loidl mitgebracht hatten. Dieser stammte aus der spitzen Feder des unvergessenen Satirikers Karl Kraus, und ebenso literarisch-aristokratisch hielten Gedichte, Chansons und Couplés, gewürzt durch den schier unerschöpflichen Anekdotenschatz aus Belas Erinnerungen das Versprechen auf einen außergewöhnlichen Abend. Demnach spannte sich der Bogen von Gedichten Fritz Grünbaums bis Elfriede Jelinek und Coupléts aus der Feder der unvergessenen Gerhard Bronner und Georg Kreisler, gaben Einblick in den Scharfblick für die gesellschaftliche Ereignisse ihrer Zeit und die Bestätigung, dass dieser, wenn es besinnlicher wurde, auch heute kaum an Aktualität eingebüsst hatte.

Kein Wunder, dass tosender Applaus und die oft gewünschten Encores den Abend prolongierten, bis er unter einem sternenklaren Himmel am Rande der pannonischen Tiefebene seinen wohlklingenden Ausklang gefunden hatte.

2015_02_21_Staub01 KopieNeulich wurde auch die Praterstraße vom WWF als Objekt der Begierde für sich entdeckt. Wir wissen, in Form von stets freundlichen, feschen, die Welt, wie es sich gehört, umarmenden Jungmenschen, die alles, was kreucht und fleucht, liebhaben, nur nicht mich und meine Brieftasche. Dieser Tage schätzen um die und schützen sie etwa unsere sich stets in Gefahr befindlichen Berggorillas.

Aber, so frage ich mich und die unwiderstehliche, glockenhelle Stimme im Zentrum der jungen, ansehnlichen und rundherum erfrischenden Erscheinung, die sich anschickt, mich von der Notwendigkeit einer finanziellen Zuwendung für unsere Freunde zu überzeugen, was aber geschieht mit der Population unserer um Stillen blühenden und, weitgehend von der Öffentlichkeit unbemerkt und nur unter größten Mühen gerade in unserer Zivilisationsgesellschaft zu existieren versuchenden Population der Staubmäuse? Kaum, dass es ihnen gelungen ist, in ihren verstecken Lebensräumen unter dem Bett, dem Sofa, dem Nachtkästchen, dem Bücherregal, dem Stereo-Altar ihr karges Dasein einzurichten und mitunter zwar Monate lang zu pflegen, nahen die Tage, zumeist bekannt als kirchliche Feiertage, etwa Weihnachten und Ostern, wie das sprichwörtliche Amen im Gebet. Dann rücken sie aus, die vom schlechten Gewissen geplagten, bewaffnet mit meist schwerem Geschütz, hier etwa Staubsauger, Besen oder Aufreibfetzen genannt, und trachten danach, der Staubmäusepopulation grausam den Garaus zu machen. Anstatt das leise Wehklagen der Verfolgten zu erhören, kennen die Ritter der sauberen Bude kein Pardon und verfolgen Maus um Maus, bis sie schließlich, erschöpft von der halbjährlich wiederkehrenden Mordlust nach Stunden des Wütens, zufrieden und ermattet ins Sofa neben dem Ort des Schlachtens versinken, zum Telefon greifen, und dem nächsten sich anbietenden nicht ohne Stolz von dem Gemetzel zu berichten und nach Lob heischen.

Oh schöne, junge Maid des WWF, denkst du nicht an deine, unsere Freunde des Zivilisationslurches, denkst du nicht an die friedvollen Perioden das stillen Zusammenlebens, wo die Knappen der Ritter der sauberen Bude, Meister Propper, Gräfin Ziff, und Häutpling Schlanker Besen so lange keinen Zutritt in ihre Reservate staubiger Eintracht erhalten, bis schlussendlich die Mordlust derer obsiegt, die Gebote der Sauberkeit zum Heiligen Fest zu achten. Um am Ende dieser Feiertage zu erkennen: aus Staub bist du gemacht, zu Staub wirst du. Jetzt und in alle Ewigkeit …

Bildschirmfoto 2016-04-14 um 18.52.14Unruhig rollte Watschelmann von einem Ende der Scholle zum anderen, er mochte es kaum aushalten, so sehr sprühte er vor Tatendrang! Das Grau der Morgendämmerung gab im Nu dem prallen Licht des Nordpols am Ende des Augartens frei und somit auch den unbändigen Wunsch, dem jungen Frühlingstag ein freundschaftliches „Servus“ zum Ausdruck zu bringen.

Wir schrieben den 1. Mai, Watschelmann und auch die übrigen Sphenisciden schickten sich an, sich heute zusammenzurotten um sich im nahen Augarten zu der Kundgebung „Wider dem Winter & lach mit dem Lenz“ einzufinden. Und so geschah es auch: Neben Joseph Watschelmann näherte sich auch Florian Patsch, der josephinische Knabenchor gab ein hinreissendes Ständchen, Moritz und Sara, die ebenfalls hier ihre neue Heimat gefunden hatten und auch sonst recht fleißig waren, ließen ihre Sprösslinge sich an der Blütenpracht und dem schier unendlichem Grün erfreuen, das sie gleichzeitig einlud, es sich bequem zu machen und eine Zeit lang zu verweilen. Die nahen Wirtsleut’ waren nicht faul und brachten flugs allerlei Fisch- und sonstiges Meeresgetier herbei, auf, dass es den Sphenisciden nicht an Speis’ und Trank mangelte.

Plötzlich unterbrach eine sonore Stimme das lustige Treiben: „Man bringe mehr vom Spritzwein,“ sprach Michael, der Gesellige. „Auf, dass die Sphenisciden in Wiener Gemütlichkeit mit mir frohlocken mögen!“ So lüftete er mit Patsch und Watschelmann an jenem Tag das letzte Geheimnis ihrer neuen Heimat, und gemeinsam mit dem josephinischen Knabenchor stimmten sie begeistert die Internationale an: „Es wird ein Wein sein …“

Haifisch-SuiteJG kleinerschienen am 28. April auf spheniscidus

Bela Koreny und Barbara Wallner I.Es war natürlich, wie könnte es anders gewesen sein, in der Broadway Bar, als Barbara Wallner gemeinsam mit Bela Koreny Liza Minellis „I will Wait For You“ zum Besten gab. Das Lied stammte vom unvergesslichen und unvergessenen Michel Legrand uns dem Musical „Les Parapluies du Cherbourg“, das den beiden wohl seit deren Auftritt im Jahr 1967 im Pariser Olympia nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.

Dieser Abend schließt nun mit dem Tribute-Konzert für die einzigartige Künstlerin an, die heuer ihresn 70. Geburtstags feiert. An Liza Minelli kann man, nebenbei bemerkt, auch gar nicht genug denken und sie würdigen: Die Tochter von Judy Garland und Vincente Minelli trat, wie zu erwarten, in die Fußstapfen ihrer Eltern und eroberte als preisgekrönte Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin die Bühnen und Leinwände der Welt. Wir erinnern uns schlagartig an „Cabaret“, wo sie in ihrer Rolle als Sally brillierte und dafür auch einen Oscar gewann, oder an „New York, New York“. Ihr Zusammentreffen mit Charles Aznavour sollte ihre Karriere ein weiteres Mal krönen, verehrte sie den Sänger doch, wie sie selbst sagte, wegen seines Talents, in seinen Chansons in einen Songs die großen Geschichten über unser Leben  zu erzählen. Das mündete schließlich in einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dein beiden Künstlern, Charles Aznavour schrieb für Liza Minelli, und gemeinsam begeisterten sie im Rahmen umjubelter Konzertabende ihr Publikum auf der ganzen Welt.

Nun stellen sich Barbara Wallner und Bela der Herausforderung und schließen an die Strahlkraft der Jahrhundert-Entertainerin und ihre unvergessenen Melodien an. Die Gäste erwartet ein Bukett aus Cabaret, New York, New York, Lieder von Charles Aznavour, George Gershwin und anderen unvergessenen Kompositionen des Großen internationalen Songbooks.

Bela_Logo_kleinErschienen im März auf http://www.belakoreny.at